Von Höllen und Paradiesen

Von Svidník (Freilichtmuseum) über den Stausee Domaša und das Slowakische Paradies bis nach Auschwitz und ins Kristalltal – eine Reise durch Slowakei, Polen und Tschechien. Highlights: Felsenstadt Adersbach, Burg Trosky und eine idyllische Pferderanch. Natur, Kultur und Freiheit pur! 🚐✨

Unsere Reise führte uns weiter in den Osten, Richtung Slowakei. Die erste Station war Svidník, wo wir das Freilichtmuseum der ukrainischen Kultur besuchten. Ein faszinierender Einblick in die Traditionen und Geschichte der Region – absolut sehenswert! Leider blieb ein Übernachtungsstopp hier aus, da der gewählte Stellplatz nicht unserem "Vertrauensstandards" entsprach. Also ging es weiter.

Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Autocamping Krim Nová Kelča: Sommerfeeling am Stausee Domaša

Unser nächster Halt war der Autocamping Krim Nová Kelča, direkt am malerischen Stausee Domaša. Hier erlebten wir eine besondere Atmosphäre: Bis 22 Uhr beschallte uns zwar Clubmusik, doch das passte perfekt zum sommerlichen Flair. Der Platz war lebendig – es wurde Beachvolleyball gespielt, und an den beiden Zapfanlagen (Kasse des Vertrauens) konnte man sich selbst Bier oder den typisch slowakischen „Birell Pomgrep“ zapfen. Ein entspannter, familiärer Ort, an dem wir uns sofort wohl fühlten.

Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Slowakisches Paradies: Wanderungen und Abkühlung

Am nächsten Tag stand das Slowakische Paradies auf dem Programm. Die Region ist bekannt für ihre unzähligen Wanderwege und Outdoor-Aktivitäten. Aufgrund der Hitze beschränkten wir uns auf eine kurze Wanderung in Richtung der berühmten Schlucht Suchá Belá. Die Schlucht selbst ließen wir aus – mit unserem Hund wäre die anspruchsvolle Tour nicht machbar gewesen. Stattdessen gönnten wir uns ein kühles Getränk und genossen die Natur.

Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Rückweg nach Polen: Thermalquellen und Stausee-Idylle

Da wir für Mitte der nächsten Woche doch noch Karten für das ehemalige KZ Auschwitz erhalten hatten, mussten wir unsere Route anpassen und zurück in Richtung Polen/Krakau fahren. Wir entschieden uns für einen Zwischenstopp im Campingplatz Gorący Potok in Szlafary. Der Platz war gut besucht, und die Thermalquellen waren ein Highlight – allerdings so beliebt, dass wir sie erst am Montagmorgen besuchen konnten, als der Wochenendandrang vorbei war.

Zum Vergrößern die Bilder anklicken!
Nach einem entspannten Aufenthalt ging es weiter zu einem Overnight-Stopp am Stausee Jezioro Mucharskie. Ein wundervoller, ruhiger Ort – genau die Art von Plätzen, die wir lieben. Hier konnten wir in absoluter Natur abschalten.
Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Auschwitz: Ein bewegender Besuch

In Oświęcim machten wir zwei Übernachtungen auf dem kostenlosen Stellplatz der Stadt. Die Stadt selbst ist wunderschön restauriert und hat eine liebevoll gestaltete Promenade am Fluss Soła. Am Markt aßen wir eine leckere Pizza, bevor wir am Abend des zweiten Tages zu Fuß ins ehemalige KZ Auschwitz (Lager 1) gingen. Nach etwa zwei Stunden beschlossen wir, auf den Besuch von Birkenau (Lager 2) zu verzichten – die Eindrücke waren einfach zu überwältigend.

Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Weiter ins Riesengebirge

Am nächsten Tag brachen wir in Richtung Riesengebirge auf. Wieder einmal genossen wir die Freiheit, mittendrin in der Natur zu stehen – genau das, was uns am Wohnmobilreisen so begeistert.

Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Jelenia Góra: Stadtcamping mit Charme

Die nächsten beiden Nächte verbrachten wir auf einem „Stadtcampingplatz“ in Jelenia Góra (ehemals Hirschberg), am Rande des Riesengebirges. Hier holte ich meine neue Actionkamera bei einer Zustellstation ab – meine alte war gleich zu Beginn der Reise nach dem Besuch der Wüste in Lebow kaputtgegangen. Die Stadt selbst ist super süß und absolut empfehlenswert, auch wenn wir normalerweise nicht so oft in Städten unterwegs sind. Der Campingplatz ist zwar etwas in die Jahre gekommen, aber sehr zentral gelegen. Direkt vor dem Eingang gibt es einen „Biedronka“, sodass die Versorgung mit günstigen Lebensmitteln und Getränken gesichert war. 😉


Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Herzlich Willkommen in Tschechien: Adersbach und die Felsenstadt

Ein absolutes Highlight war unser Aufenthalt in Adersbach (Adršpach). Zwei Nächte blieben wir auf einem einfachen, aber idealen Stellplatz direkt vor dem Restaurant U Skály, wo wir uns mit lokalen Spezialitäten verwöhnten. Der Hauptgrund für unseren Besuch war die Adersbacher Felsenstadt. Um den großen Andrang zu vermeiden, starteten wir bereits um 8 Uhr morgens. Die Wanderung durch die bizarren Felsformationen war atemberaubend – selbst eine kleinere, kostenlose Route in die entgegengesetzte Richtung - die wir am Vortag gingen -  bot spektakuläre Ausblicke.

Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Burg Trosky und das Kristalltal

Weiter ging es zur Burg Trosky, wo wir auf dem Besucherparkplatz übernachteten. Der Abendspaziergang zur Burg war wunderschön, und der Sonnenuntergang bot ein unvergessliches Spektakel. Am nächsten Tag erkundeten wir das Kristalltal, bekannt für seine Glas- und Schmuckmanufakturen. In der Glasmanufaktur Nowotny-Glas hatten wir einen Tisch reserviert und konnten den Glasbläsern bei ihrer handwerklichen Kunst zusehen – ein faszinierendes Erlebnis! Wir übernachteten bei einem "etwas marode" anmutenden Campingplatz an einem Freibad. Der Platz war einfach aber für einen Besuch ideal! Wir gönnten uns am Abend noch zwei gezapfte Prosecco am Imbisswagen - dieser war aber eher "mau".

Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Entspannen auf der Pferderanch

Die letzten beiden Nächte verbrachten wir auf einer kleinen, aber wundervollen Pferderanch in einem Dorf südwestlich von Adersbach. Der Platz war liebevoll eingerichtet und bot alles, was wir brauchten: Natur, Ruhe und eine entspannte Atmosphäre. Von hier aus besuchten wir zu Fuß die Winzerei Johann W. und genossen auf der Sonnenterrasse einen Pinot Grigio und einen Silvaner.


Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Fazit: Diese Etappe war eine Mischung aus Kultur, Natur und Geschichte. Die Slowakei und Tschechien haben uns vor allem aufgrund ihrer Landschaften begeistert, und auch die Rückkehr nach Polen war voller neuer Eindrücke. Allerdings müssen wir dazu sagen, dass wir als "autarke" Wohnmobilisten Tschechien nicht "ganz einfach" fanden....


Was kommt als Nächstes? Wir halten euch auf dem Laufenden – bleibt dran für mehr Abenteuer aus der Sommerreise 2026! Wir machen noch einen kurzen Abstecher nach Bayern und danach geht's noch für ein paar Tage in den Harz!


Falls ihr selbst Tipps für Stellplätze oder Routen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare!


Vorheriger Artikel: Krakau, Wieliczka und weiter in Richtung Osten
Nächster Artikel: Hm....Noch sind wir on the raod!


Kommentare

Email again:

Vorhergehende

Krakau, Wieliczka und weiter in Richtung Osten

Nächste

Teile diesen Artikel