In unserer nächsten Etappe fuhren wir nach Krakow, zur Wieliczka Salzmine, nach Salzberg (Bochnia) und zur ersten Holzkirche "St. Philippus und Jakobus" - ca.50 Kilometer vor der Slowakischen und knapp 100 Kilometer vor der Ukrainischen Grenze.
Krakau gefiel uns sehr gut. Von unserem Stellplatz - eigentlich lediglich ein bewachter und bezahlter Parkplatz hinter einem Hotel - waren wir zu Fuß in 10 Minuten in der Altstadt Krakaus auf dem Marktplatz. Näher geht nicht. Die Altstadt ist beeindruckend und wirklich toll saniert. Es herrscht ein internationales Flair, die Stadt ist voll mit Touristen. Das Ideale war für uns eigentlich, dass es rund um die Altstadt einen Park ähnlichen Ring gibt. So konnten wir erst einmal mit Solana um die Innenstadt herum laufen und sie sich an die neue Umgebung gewöhnen und vor allem "alle Geschäfte" erledigen, die in Innenstädten und Fußgängerzonen eher "ungünstig" sind.
Ca. 2.5 Stunden waren wir unterwegs und nach dem Besuch des Wawel-Schlosses an der Weichsel wollten wir in den Stadtteil Kazimierz laufen - das war uns dann aber zum Schluss doch noch zu weit. Kazimierz wurde ab 1494 zum kulturellen und religiösen Zentrum der Juden in Polen. Ab März 1941 wurden alle damals hier lebenden Juden in das Krakauer Ghetto in Podgórze umgesiedelt. Später wurden alle nach Auschwitz deportiert - in der Folge wurden fast alle ausnahmslos ermordet.
Im Stadtteil Podgórze liegt auch die Emaille-Fabrik von Oskar Schindler - leider bekamen wir auch hier - wie in Ausschwitz - keine Eintrittskarten mehr.
Ca. 2.5 Stunden waren wir unterwegs und nach dem Besuch des Wawel-Schlosses an der Weichsel wollten wir in den Stadtteil Kazimierz laufen - das war uns dann aber zum Schluss doch noch zu weit. Kazimierz wurde ab 1494 zum kulturellen und religiösen Zentrum der Juden in Polen. Ab März 1941 wurden alle damals hier lebenden Juden in das Krakauer Ghetto in Podgórze umgesiedelt. Später wurden alle nach Auschwitz deportiert - in der Folge wurden fast alle ausnahmslos ermordet.
Im Stadtteil Podgórze liegt auch die Emaille-Fabrik von Oskar Schindler - leider bekamen wir auch hier - wie in Ausschwitz - keine Eintrittskarten mehr.
Nach unserem Stadtrundgang setzen wir uns in den schönen schattigen Sitzbereich des kleinen ital. Restaurants direkt im Hinterhof des Hotel, bei dem wir standen. Das Essen und der Wein schmeckten uns so gut, dass wir dem Restaurant nach einer kleinen Ruhephase im Mobil, abends noch einen weiteren Besuch mit Wein und Bruscetta zur weiteren Planung unserer Reise abstatteten.
Später am Abend, als wir die Planung der nächsten Woche fix hatten, buchten wir noch 2 Tickets für die Salzminen mit deutschprachiger Führung in den Wieliczka Minen und konnten auch noch zwei Tickets für Ausschwitz "buchen". Somit war die Route der nächsten Woche "besiegelt", denn in Ausschwitz sind wir in der nächsten Woche Mittwoch.Am nächsten morgen brachen wir recht früh auf und fuhren die paar Kilometer zu den Salzminen. Die Führung dauerte knapp 2 Stunden und war beeindruckend.
Die Reliefs sind nur ein paar Zentimeter tief, wirken aber atemberaubend lebendig und dreidimensional. Alles in der großen Sv. Kinga Halle und alle Skulpturen in der Mine sind aus Salz oder ins Salz gehauen. Krass. Die Treppe soll verdeutlichen, wie groß einiger der Kammern sind.Die Bilder kannst du durch Anklicken vergrößern!Nach dem Besuch der Salzmine fuhren wir noch etwa eine Stunde in Richtung Osten. Im kleinen Ort Bochnia (Salzberg) aßen wir am Rande eines Waldgebietes zu Mittag und fuhren dann über Nacht auf den Stellplatz einer Wohnmobil-Werkstatt. Dann wurde es ab heute morgen etwas rustikaler - wir kommen so langsam in etwas dünner besiedeltes Gebiet. Wir waren gegen Nachmittag in der Woiwodschaft Kleinpolen - genauer gesagt in Sekowa, einer kleinen Stadt in den Beskiden, vor der hohen Tatra. Zuerst besuchten wir die UNESCO Weltkulturerbe Holzkapelle von den Heilgen Filip und Stefan aus dem 15 Jh. und danach machten wir uns ein super leckeres Abendessen mit Hühnchen und frischen Pfifferlingen.
Die Reliefs sind nur ein paar Zentimeter tief, wirken aber atemberaubend lebendig und dreidimensional. Alles in der großen Sv. Kinga Halle und alle Skulpturen in der Mine sind aus Salz oder ins Salz gehauen. Krass. Die Treppe soll verdeutlichen, wie groß einiger der Kammern sind.Die Bilder kannst du durch Anklicken vergrößern!Nach dem Besuch der Salzmine fuhren wir noch etwa eine Stunde in Richtung Osten. Im kleinen Ort Bochnia (Salzberg) aßen wir am Rande eines Waldgebietes zu Mittag und fuhren dann über Nacht auf den Stellplatz einer Wohnmobil-Werkstatt. Dann wurde es ab heute morgen etwas rustikaler - wir kommen so langsam in etwas dünner besiedeltes Gebiet. Wir waren gegen Nachmittag in der Woiwodschaft Kleinpolen - genauer gesagt in Sekowa, einer kleinen Stadt in den Beskiden, vor der hohen Tatra. Zuerst besuchten wir die UNESCO Weltkulturerbe Holzkapelle von den Heilgen Filip und Stefan aus dem 15 Jh. und danach machten wir uns ein super leckeres Abendessen mit Hühnchen und frischen Pfifferlingen.
Der Stellplatz ist sehr rustikal - er wird von der Gemeinde betrieben und hat defintiv schon bessere Tage erlebt. Ist aber vom Prinzip genau das, was wir auf dieser Reise suchen. Abenteuer, Abgeschiedenheit, Kultur - das Ganze gewürzt mit der Gastfreundschaft der Polen, so wie wir sie schon auf anderen Reisen erlebt haben. Mal sehen wie es in der Slowakei weiter geht - dort sind wir ab morgen und berichten später davon!@Rund-europa #wooden #chapel in #Sekowa #Poland #camping #camp #camper #Travel #Overlander #rundeuropa #Rund_Europa
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